| Helle Vilsen Hutchinson |
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Die Keramikerin Helle V. Hutchinson nimmt es in ihrem Kunsthandwerk mit vielen Disziplinen auf. Ihre Arbeiten sind von langen Aufenthalten an so verschiedenen Orten wie Grönland, den USA und Bornholm geprägt. „Als Kind lebte ich eine Zeit lang in Grönland, wo mein Vater Pfarrer war. Er ließ sich früh pensionieren, um seinem Interesse für Ton und Malerei nachzugehen. Dadurch wurde ich beeinflusst, so dass ich die Kunsthandwerkerschule besuchte“, erzählt Helle V. Hutchinson. Ihre Ausbildung schloss sie an der Kunstschule in Boston ab. „Ich war im Urlaub in den USA, verliebte mich, heiratete und richtete meine eigene Werkstatt ein”, erzählt sie und fügt hinzu, dass sie in den USA ihr Kunsthandwerk hauptsächlich über Galerien verkaufte. Erst nach 28 Jahren in den Staaten kehrte sie nach Hause zurück. Nach einem einjährigen Aufenthalt als Stipendiatin auf Svanekegården ließ sie sich auf Bornholm nieder. „Meine Lieblingsmotive hole ich vom Meer, den Felsen, den Frühlingsfarben – alles ganz anders als die grandiosen amerikanischen Landschaften und meine Erinnerungen an Grönland.“ Helle V. Hutchinson stellt Schüsseln, Schalen, Reliefs und große und kleine Krüge mit charakteristischen Menschenfiguren auf dem Deckel her. Sie experimentiert in ihren Arbeiten ständig mit Tongut, Steingut, Salzglasur, Rakubrand und Schwarzbrand, bei dem der Ton in rohem Zustand poliert wird. „Die verschiedenen Arbeitsverfahren erlauben es mir, dasselbe Thema in verschiedenen Variationen abzuwandeln. Jetzt spüre ich, dass es an der Zeit ist, Schüsseln und Schalen in leuchtenden, klaren Farben zu drehen – als Kontrast zu den dunklen, schwarzen raku-gebrannten, die mich lange beschäftigt haben“, berichtet sie. Helle V. Hutchinson arbeitet den größten Teil des Jahres allein in ihrer Werkstatt, beschäftigt im Sommer jedoch oft Praktikanten oder Gehilfen, weil ihr an der Inspiration liegt, die sie aus der Arbeitsgemeinschaft bezieht. |










